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Meisterliches von Junghans

Junghans bringt ein neues Modell in die Schweiz: Die Meister Pilot mit DLC-Beschichtung. Damit nimmt die Erfolgsgeschichte der Meister-Linie aus der Schramberger Uhrenfabrik ihren Lauf. Begonnen hat diese bereits in den 1930er-Jahren.

 

Beim Uhrenhersteller Junghans zählten von Anfang an höchste Qualitätsstandards. Auch in den Uhren der Meister-Linie wurden immer nur die besten Werke des Hauses verbaut. Bis heute sind die Modelle von hoher uhrmacherischer Kompetenz sowie dem unverkennbaren Junghans-Stil, der der Traditionsmarke ihren authentischen Charakter verleiht, geprägt.

Von den Junghans-Uhren sind in der Schweiz vor allem die Modelle der Linie Max Bill oder die Funkuhren bekannt. Die historischen Werte des Unternehmens werden jedoch mindestens genauso intensiv von den Meister-Serien präsentiert.

Für höchste Ansprüche

Ihren Ursprung hat die Meister-Linie, die sich neben dem charakteristischen Aussehen durch aufwendig veredelte Werke auszeichnet, bereits im Jahr 1936. Der Name leitet sich von der Qualität der eingesetzten Werke ab: Für das komplexe Innenleben dieser Uhren werden die anspruchsvollsten und besten Werke der Uhrenfabrik Junghans verwendet. Bis in die 1960er Jahre war für die äussere Gestaltung der klassisch eleganten Zeitmesser der „Uhren-Architekt“ Anton Ziegler verantwortlich.

Ausgeglichene Proportionen und ein hoher qualitativer Anspruch – so lässt sich das Gestaltungsprinzip von Ziegler beschreiben. Besonders am Herzen lag ihm dabei das ausgewogene Design der Zifferblätter: „Nur wenn die Verhältnisse der Zifferblattelemente zueinander stimmen, entsteht eine ansprechende Uhr“, so der Leitgedanke des Gestalters. Diese Werte finden sich bis heute in der hauseigenen Designkultur des Schramberger Traditionsunternehmens wider.

In den 50er bis 60er Jahren setzt Junghans in der Meister-Linie, aber auch in der gesamten Uhrenbranche, neue Standards. 1951 nimmt die Marke mit dem Kaliber J82 als grösster Chronometer-Hersteller Deutschlands eine wichtige Stellung im Markt ein. Mit seiner ungewöhnlich grossen Schraubenunruh ist das Chronometer-zertifizierte Kaliber J82 ein bedeutender Meilenstein in der Werkentwicklung und liess Junghans 1956 zum drittgrössten Chronometer-Hersteller der Welt werden.

 

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Das klassische Modell Meister Kalender von Junghans.

Die neue Meister Pilot

Der neue Zeitmesser steht voll und ganz in der Tradition der Fliegeruhren von Junghans: mit dem legendären Chronographen von 1955 wurde bereits die damals neu gegründete Bundeswehr ausgestattet. Eine optimale Ablesbarkeit, wie es auch für Borduhren Voraussetzung ist, bietet das im Instrumentenlook gestaltete Zifferblatt mit den grossen Zahlen. Matte Oberflächen und das beidseitig entspiegelte, gewölbte Saphirglas reduzieren die Lichtreflexionen auch beim Nachtflug auf ein Minimum, die intensive weisse Leuchtmasse rückt die Zeitanzeige in den Fokus des Betrachters. Das Triebwerk der Meister Pilot ist ein zuverlässiges Automatikkaliber, das dem Zeitmesser seine Unabhängigkeit verleiht – und dem Piloten die Sicherheit gibt, die er von einem Co-Piloten fordert.

Ein unverwechselbares Aussehen und mechanische Unabhängigkeit machen Meister Pilot zum perfekten Co-Piloten am Handgelenk. Das Design greift die markanten Gestaltungselemente der legendären Junghans-Fliegeruhr aus dem Jahr 1955 auf und kombiniert diese mit der eleganten und leichten Formensprache der heutigen Meister-Linie. Die Liebe zum Detail spiegelt sich auch in der Gestaltung des siebenfach verschraubten Gehäusebodens wider: Ihn ziert eine speziell gestaltete Windrose, die die Symbolsprache der klassischen Fliegerei in Form eines künstlichen Horizonts aufnimmt. Das besondere Konstruktionsprinzip der Frontmontage verleiht dem Zeitmesser eine für Fliegeruhren aussergewöhnliche Eleganz – und die Leichtigkeit, die man zum Abheben braucht.