Am Abend des 11. Mai wurden für Gold sowohl in Dollar pro Unze (1234) wie auch in Franken pro Kilo (44'005) neue, historische Höchstpreise bezahlt. Die Unsicherheiten an den Devisenmärkten, gekoppelt mit vielerlei anderen Ängsten, sind für den rasanten Anstieg aller Edelmetallnotierungen verantwortlich.
Die Gyr Edelmetalle AG ist für diese hektischen Zeiten gut positioniert: Das Unternehmen hat rechtzeitig mit der Aargauer Kantonalbank - neben der Credit Suisse - eine zusätzliche Hausbank miteinbezogen, mit welcher risikolos alle angedienten Altgoldpartien durchhandelt werden können. Ein guter Geschäftsgang, ein sehr hohes Eigenkapital von über 16 Millionen Franken und der Wille, keine Risiken einzugehen, waren für die Banken massgebend, die Kreditlinien kontinuierlich zu erhöhen. Dank der eigenen Scheideanstalt kann die Gyr Edelmetalle AG ihren schnelle, transparente und kostengünstige Recyclingdienstleistungen anbieten. Die starke Finanzkraft ermöglicht es der Firma auch in Zukunft sofortige Auszahlungen für angeliefertes Altgold zu tätigen.
Organisatorisch hat das Unternehmen in den letzten Monaten sehr viel unternommen, um mit dem rasanten Wachstum Schritt zu halten. Die EDV (Soft- und Hardware) wurde auf den neusten Stand gebracht. Mit Barbara Heizmann konnte Anfang Jahr eine ausgewiesene Leiterin für das Finanz- und Rechnungswesen gewonnen werden. Christoph Minder wurde als kaufmännischer Leiter der Firma eingestellt und ist für den reibungslosen Ablauf des Tagesgeschäftes verantwortlich. Zusätzlich wurden zwei weitere MitarbeiterInnen eingestellt, um die gestiegenen Volumina zu bewältigen. Ende Jahr zieht die Firma in neue Räumlichkeiten mit doppelter Fläche, nur 300 Meter vom aktuellen Standort entfernt, die auch sicherheitstechnisch den neuesten Anforderungen genügen werden. (pd)
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