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„Wir müssen aktiv sein“

Im September 2018 eröffnete Claudia Salm in Schöftland AG die Bijouterie SalmUnikat Schmuck Uhren GmbH. Ihr Angebot beinhaltet Uhren und Schmuck in verschiedenen Preisklassen und Stilrichtungen. Die gelernte Detailhandelsfachfrau kennt die Branche seit ihrer Lehre. In ihrem Geschäft wird sie von zwei Teilzeit-Mitarbeiterinnen unterstützt, mit denen sie eine langjährige Freundschaft verbindet.

Ich bin im Februar dem VSGU beigetreten, weil ich von den Dienstleistungen profitieren möchte. Zudem handelt es sich beim VSGU um einen kleinen Verband, der um jedes Mitglied froh ist. Eigentlich wollte ich mich schon bei der Eröffnung meines Geschäfts anmelden, aber damals musste ich auf jeden Franken schauen. Darum hat sich der Beitritt etwas verzögert. Der VSGU begleitet mich seit meiner Lehrzeit als Bijouterie-Fachfrau. Zudem leite ich überbetriebliche Kurse und stand auch dort schon länger in Kontakt mit den Verantwortlichen des Verbandes.

Meine wichtigsten Verbands-Themen sind die verschiedenen Kursangebote, vor allem dann, wenn es um Organisatorisches im Geschäft geht. Was der VSGU in der Krisenzeit geleistet hat, ist eindrücklich. Ich war besonders um die Ratschläge und Informationen zu den Themen wie Kurzarbeit oder Schutzmassnahmen bei der Wiedereröffnung sehr dankbar.

In meiner täglichen Arbeit sehe ich mich als Mädchen für alles. Ich kümmere mich um Planung Werbung, Kunden-Aktivitäten, Dekorationen, die Buchhaltung, Einkauf, und Verkauf. Zudem bin ich auch die „Raumpflegerin“. Diese Vielseitigkeit gefällt mir, muss hier aber erwähnen, dass ich mich glücklich schätze, auf die zuverlässige Unterstützung meiner beiden Mitarbeiterinnen zählen zu dürfen.

Ich bezeichne mich selbst als lebensfrohe und kreative Powerfrau.

Besonders glücklich machen mich frohe, lachende Menschen und ab und zu Schokolade – zudem bin ich glücklich, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte.

Darauf könnte ich verzichten: Einen weiteren solchen Ausnahmezustand. Zudem wünsche ich mir weniger Unzufriedenheit bei Menschen, die kaum Grund dazu haben.

Mein liebstes Schmuckstück ist meine Tahiti-Perlenkette, die ich mir zum 40. Geburtstag geleistet habe. Ich trage sie eigentlich immer, wenn mein Outfit farblich dazu passt. Träumen tue ich von einem schönen, grossen Solitärring in Weissgold.

In meiner Freizeit bin ich oft draussen anzutreffen. Egal ob wandern oder biken, ich bewege mich gerne in der Natur. Ebenfalls zu meinen Hobbys gehören schwimmen, kochen und gut essen.

Die Zukunft unserer Branche sehe ich trotz den momentanen Unsicherheiten positiv. Krisen bieten auch Chancen. Wir werden wohl den Gurt enger schnallen und mit weniger zufrieden sein müssen. Aber wer sagt eigentlich, dass es immer mehr und mehr sein muss? Die Menschen haben sich schon immer geschmückt und werden es auch in Zukunft tun. Einfach rumsitzen und warten bis die Kunden kommen, das geht nicht mehr. Wir müssen aktiv und kreativ sein. Ich werde jedenfalls alles daransetzen, dass meine Kunden die Freude an schönen Uhren und Schmuck nicht verlieren werden.

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