Bei Cover hüllt sich Schweizer Uhrmacherkunst in ein modernes Gewand. Die Uhren sprechen gezielt eine Zielgruppe an, die Wert auf Ästhetik und Erschwinglichkeit legt. Ein dynamisches, junges Team ist für diese Vision tagtäglich im Einsatz. Pünktlich zur Inhorgenta hat die Solothurner Uhrenmarke ausserdem vier neue Kollektionen lanciert.
Im Jahr 1999 hat die in Solothurn beheimatete Chrono AG Cover Watches gegründet – ein drittes Standbein neben Swiss Military by Chrono und Private-Label-Uhren. Die junge Marke Cover hat ihre Nische gefunden: Sie richtet sich an eine Zielgruppe zwischen 25 und 55 Jahren, die im Beruf und in der Freizeit modische Uhren tragen möchte und zugleich Schweizer Qualität zum bestmöglichen Preis schätzt.
Rund 30 Angestellte designen, montieren und prüfen die Quarz- und Automatikuhren für Damen und Herren. Verbaut werden ausschliesslich Werke von ETA, Ronda und Sellita. Geführt wird Cover von einem jungen Team, das jeden Tag mit Begeisterung und kreativer Entschlossenheit ans Werk geht. Ein starker Aussendienst vertritt die Marke gegenüber Bijoutiers und anderen Fachhändlern.

Verwurzelt in Tradition
Die Philosophie der Marke findet sich sogar in der Geschichte ihres Firmensitzes wieder. Mehr als 70 Jahre lang, seit 1930, war im Gebäude die Uhrmacherschule ZeitZentrum untergebracht, die 2002 nach Grenchen umgezogen ist. 2003 kaufte die Chrono AG das Haus. Obwohl sie das Gebäude innen renoviert hat, ist an der Fassade bis heute der ZeitZentrum-Schriftzug zu sehen. Er steht sinnbildlich für die Verwurzelung des Familienunternehmens in der Schweizer Uhrmachertradition. Die Uhren von Cover schlagen eine Brücke von Geschichte und Qualität hin zu Lebensfreude und Trendbewusstsein. Weil die Inhaberfamilie Ingold mit den Geschäftsführern Markus und Stephan ganz hinter ihren Zeitmessern steht, wird jedes Exemplar mit einer internationalen Garantie von fünf Jahren geliefert. ca

Altea Die zierliche Altea zeichnet sich durch ihre geschwungene Gehäuseform aus. Die Quarzuhr hat ein flaches Gehäuse mit 28 Millimetern Durchmesser. Saphirglas, Edelstahlband und eine Wasserdichtigkeit bis 50 Meter machen den femininen Zeitmesser alltagstauglich.

Urban Muse Auf den ersten Blick sticht die ungewöhnliche, zwölfeckige Lünette der Urban Muse ins Auge. Polierte und matt satinierte Flächen wechseln sich ab. Mit einem Saphirglas und Ronda-Quarzwerk ist die Uhr robust und zuverlässig. Hinzu kommt, dass sie bis 50 Meter wasserdicht ist.

Lovis In der Dicke misst die quadratische Lovis nur 6,8 Millimeter. Ihr Edelstahlarmband in gewebter Optik ist ein- oder zweifarbig, wobei die dominante Farbe je nach Umgebung zu wechseln scheint. Die Zweizeigeruhr ist bis 50 Meter wasserdicht.

Eternal Pearl Blickfang ist das Perlmutt-Zifferblatt à 28 Millimeter; Diamant-Indizes verstärken die feminine Ästhetik. Hinzu kommt ein Edelstahlbracelet in gewebter Optik, das jeweils der Gehäusefarbe folgt. Wasserdicht ist die Eternal Pearl bis 50 Meter.

Anja Ingold
Anja Ingold, Enkelin des Gründers Theo Ingold, ist Brand Manager und verantwortlich für den Verkauf auf dem Schweizer Markt.
Welche Strategien nutzt du zur Positionierung von Cover in der Schweiz?
Cover steht für Schweizer Uhrmacherkunst, die Designs und aktuelle Trends aufgreift, und elegante, moderne Uhren herstellt – zu einem Preis, den man sich auch am Anfang seiner Karriere leisten kann. Genauso positionieren wir uns auch auf dem Schweizer Markt. Wir setzen dort an, wo Konsumentinnen und Konsumenten bei Design, Qualität und Preis keinen Kompromiss eingehen wollen und dem Label Swiss made hohe Bedeutung beimessen.
Wie hat sich die Nachfrage nach Uhren verändert?
In den letzten Jahren hat die Nachfrage gerade in der Preissparte bis 500 Franken unter der starken Präsenz der Smartuhren gelitten. Nun beobachten wir aber langsam eine Rückkehr zu der Uhr als wieder gern getragenes Accessoire und Schmuckstück. Gerade junge Frauen erfreuen sich an formschönen, modernen Uhren, die ihren Stil vervollständigen und unterstreichen.
Welche Werte der Gründungsgeneration sind dir wichtig?
Verlässlichkeit und Beständigkeit sind zentral in unserem Handeln. Das gilt für Entscheide zu Produktedesigns, unsere Qualitätsversprechen, Kundenbeziehungen und den Service après-vente. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass wir die Nähe zu unseren langjährigen Kunden halten. Ich möchte am Puls des Markts bleiben, unseren Partnern auf Augenhöhe begegnen und ihnen den Rücken stärken. Die Beziehung zum Detailhandel tragen zwei Aussendienstmitarbeiter und eine Merchandiserin mit. Sie besuchen unsere Schweizer Kunden regelmässig.

Kevin Piazza
Kevin Piazza ist für den internationalen Verkauf verantwortlich.
Welche Märkte sind für Cover heute schon wichtig und welche neuen wollt ihr aufbauen?
Der Heimmarkt Schweiz bleibt ein Pfeiler unseres Geschäfts. International liegt unser Fokus auf Europa, wo wir eine starke Basis haben, die wir weiter ausbauen wollen. Unser Ziel ist es, an die langjährigen Erfolge von Cover vor der Pandemie anzuknüpfen und diese Dynamik neu zu entfalten. Gleichzeitig evaluieren wir neue Märkte mit Potenzial, um unser Wachstum langfristig breiter abzustützen.
Welche Herausforderungen gibt es bei neuen Märkten?
Die geopolitische Lage sorgt für Unsicherheit. Hinzu kommen eine grosse Konkurrenzsituation und der Preisdruck auf den internationalen Märkten, die den Markteintritt zusätzlich anspruchsvoll machen. Ohne einen verlässlichen und motivierten lokalen Partner, der die Marktmechanismen kennt und das Vertrauen der Kunden geniesst, ist ein nachhaltiger Markteintritt kaum möglich.
Wie gewinnst du neue Kunden?
Wir verfügen über ein grosses, langjährig gewachsenes Distributionsnetz, das für unseren internationalen Erfolg zentral ist. Nach unserem Relaunch im Jahr 2024 konnten wir die Zusammenarbeit mit zahlreichen bestehenden Partnern neu aufnehmen. Gleichzeitig ist es uns gelungen, einige neue Märkte zu gewinnen und unser Netzwerk zu erweitern. Auch Social Media spielt eine wichtige Rolle für die Sichtbarkeit und die frühe Kundenansprache. Das Networking und der persönliche Kundenkontakt auf den Märkten bleiben jedoch zentral.

Jessica Andres
Jessica Andres ist verantwortlich für die Themen E-Commerce und Social Media.
Welche Plattformen nutzt ihr für Cover?
Wir konzentrieren uns vor allem auf Instagram und Facebook. Diese Kanäle eignen sich ideal, um unsere Produkte ansprechend zu präsentieren und den Kontakt zu unserer Community zu pflegen.
Was sind deine Ziele im Bereich E-Commerce?
Unser Webshop soll Cover zum digitalen Erlebnis machen. Mir ist wichtig, dass Design, Benutzerfreundlichkeit und Emotion harmonisch zusammenspielen, damit Kundinnen und Kunden sich intuitiv zurechtfinden und das Markenerlebnis authentisch bleibt.
Worauf setzt du bei euren Inhalten, damit ihr eure Zielgruppe ansprecht?
Unser Ziel ist es, die Balance zwischen klassischem Schweizer Uhrendesign und modernen Trends zu zeigen. Wir setzen dafür auf eine klare, konsistente Bildsprache und Inhalte, die sowohl ästhetisch als auch markenstrategisch überzeugen. So sprechen wir bestehende Kundinnen und Kunden ebenso an wie eine jüngere, trendbewusste Zielgruppe.

Stephan Ingold
Stephan Ingold verantwortet das Produktdesign.
Was ist dir bei der Gestaltung einer Uhr wichtig?
Ein neues Modell muss sich in die Formsprache der Marke einfügen. Gleichzeitig wollen wir bei Cover neue Trends berücksichtigen, und die Uhr muss sowohl kommerziell attraktiv sein als auch in die gewünschte Preislage passen.
Wie sieht der kreative Prozess bei der Entwicklung neuer Uhrenlinien aus?
Die ersten Schritte sind noch nicht kreativ. Zunächst erfolgt eine Analyse des Marktes, der Trends sowie der Kundenfeedbacks. Häufig kommen konkrete Bedürfnisse auch aus den einzelnen Märkten und von unserer Verkaufsabteilung. Aus diesen Informationen entstehen erste Entwürfe. Bis zur fertigen Version folgen viele weitere Einzelschritte bis zur optischen Vollendung.
Wie findest du die Balance zwischen Tradition und Trends?
Dass Trends einbezogen werden, ist Teil unseres Markenkonzepts. Das bedeutet aber nicht, dass die Uhren avantgardistisch sein müssen. Trends zeigen sich oft in kleinen Details, etwa bei Zifferblattfarben oder Gehäusegrössen. Auf diese Weise bleibt die Tradition erhalten.



