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Der Spinell tritt aus dem Schatten

Anlässlich der Inhorgenta Munich ist der Spinell ist zum „Farbedelstein des Jahres“ gekürt worden. Die Auszeichnung wird jährlich vom Düsseldorfer Verlag Markt Intern vergeben. Mit der Wahl rückt ein Edelstein in den Fokus, der lange im Schatten bekannterer Steine stand: Historisch wurde der Spinell häufig mit dem Rubin verwechselt, zum Beispiel entpuppten sich berühmte rote „Rubine“ in Kronjuwelen später als Spinelle.

Der Spinell wird heute für seine eigenständige Schönheit geschätzt und in modernen Schmuckkollektionen verarbeitet. Er begeistert durch seine Farbvielfalt von Rubinrot über Pink und Violett bis hin zu Blau und Grau. Besonders gefragt sind die kräftigen, reinen Farbtöne mit hoher Brillanz. Dank der Mohshärte 8 und seiner Widerstandsfähigkeit eignet sich der Spinell für die Schmuckherstellung. Mit der Ernennung zum „Farbedelstein des Jahres“ dürfte er nun stärker in den Fokus von Juwelieren, Designern und Endkunden rücken. twf

Bild: Dieser pinke Spinell von Nomad’s war für den Inhorgenta Award in der Kategorie „Gemstone Design of the Year“ nominiert.

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