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Goldene Gelegenheit an bester Lage

Das etablierte Geschäft Meyer Schmuck Design an der Basler Gerbergasse sucht eine Nachfolge. Unternehmer aus der Schmuck- und Uhrenbranche haben die Chance, nicht nur die Goldschmiede, sondern das ganze Haus zu erwerben.

Nachdem Inhaber Swen Meyer seinen Lebensmittelpunkt ins Tessin verlegt hat, möchte er das fast 65-jährige Geschäft in neue Hände geben. Die Nachfolge soll auf dem Bestehenden aufbauen, gleichzeitig aber dem neuen Inhaber Freiheit für eigene unternehmerische Ideen bieten.

1962 hatte Rolf Meyer die Goldschmiede unter dem Namen Rolf H. Meyer eröffnet. Im Jahr 2000 ist sein Sohn Swen in seine Fussstapfen getreten und hat den Betrieb seither als Meyer Schmuck Design (MSD) weitergeführt. Die rechte Hand des Inhabers ist Theresa Vaccari, die 2015 im Betrieb ihre Ausbildung zur Goldschmiedin abgeschlossen hat.

Der Eingangsbereich mit Vitrinen und Platz für die Beratung.

Unter einem Dach

Die Lage in der Fussgängerzone der Basler Altstadt ist attraktiv. Hinter dem Schaufenster, das alle sechs Wochen umgestaltet wird und verlässlich Passanten anlockt, liegt ein Schau- und Beratungsraum. Das Atelier mit zwei voll ausgestatteten Werkbänken befindet sich im ersten Stock, darüber liegen mehrere Lagerräume. Ein Polierraum und der zusätzliche Showroom mit mobilen Vitrinen, die sich für Messebesuche eignen, füllen das Untergeschoss. Die gesamte Infrastruktur mit Einrichtung, Laser, CNC-Fräs- und Graviermaschine, Lager und Material ist zur Übernahme bereit.

Zum Markenportfolio von MSD gehören Jörg Heinz, Scheffel Schmuck, Ute Strothotte und weitere Partner. Für personelle Kontinuität und damit einen entspannteren Einstieg ist gesorgt, wenn die erfahrene Goldschmiedin Theresa Vaccari mit ihrem 50-Prozent-Pensum übernommen wird. Der Kontakt zu Lieferanten und dem Kundenstamm bleibt so auf Wunsch erhalten.

Die beiden Arbeitsplätze im ersten Stock.

Zeitloser Schmuck

Die Goldschmiede ist bekannt für ihre exklusiven, zeitlosen Kreationen. Neben allen Edelmetallen kommen auch Keramik und Carbon zum Einsatz. Meteoritenschmuck gehört ebenfalls zum Bestand.

Markenzeichen von MSD ist der struppige Rabe. Ursprünglich war er die Signatur des Basler Karikaturisten Hans Geisen, die Rolf Meyer in Form von Anstecknadeln, Anhängern und Ohrsteckern festhielt. Nach Geisens Tod lebt die Figur an der Gerbergasse weiter und prägt die Identität des Geschäfts.

Swen Meyer möchte den Übergang unkompliziert halten und ist bei der Gestaltung der Nachfolge flexibel. Ein grosser Teil des Angebots kann ohne zusätzliche Kosten übernommen werden, darunter die Edelsteine im Lager. „Für vergleichsweise wenig bekommt man hier sehr viel“, sagt Meyer. „Ich bin flexibel und freue mich über alle Interessierten.“

Der Rabe ist das Markenzeichen von MSD.

Carina Andres

Titelbild: Swen Meyer und Theresa Vaccari vor dem Haus.
Die Übernahme im Detail
Neben der Übernahme des traditionsreichen Betriebs ist es möglich, das denkmalgeschützte 700 Jahre alte Haus zu erwerben. Für ein grösseres Konzept wie eine Goldschmiede mit eigener Kollektion, eine Bijouterie, ein Uhrmacheratelier oder eine Uhrenmanufaktur kann zusätzlich die zweite Seite des Hauses gemietet oder gekauft werden. Sie hat einen Ausgang zur Falknerstrasse. Die beiden Teile des historischen Reihenhauses können mit einem Durchbruch verbunden werden. Swen Meyer ist unter swenmeyer@bluewin.ch erreichbar.

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