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Bucherer baut 370 Stellen ab

Auf Grund der Coronakrise bleiben Touristen weg. In Luzern spüren die Geschäfte vor allem das Fernbleiben der Gruppen aus Asien. Besonders hart trifft es das Uhren- und Schmuckgeschäft Bucherer. Wie Marketingleiter Jörg Baumann sagt, fehlten die Kunden bereits seit Ende Januar, was allein am Standort Luzern für 90 Prozent Umsatzeinbussen geführt habe. Bis zu 170 Stellen will Bucherer deshalb am Hauptsitz und im Laden in Luzern abbauen. Weitere 50 Arbeitsplätze gehen in den anderen Geschäften in der Schweiz verloren, wo insgesamt 1100 Personen beschäftigt sind. Der Rest des Stellenabbaus findet im Ausland statt. „Betreffen werden diese Sparmassnahmen alle Bereiche, vorwiegend jedoch den Verkauf“, so Baumann. Man habe ein Konsultationsverfahren eingeleitet. Das Ziel sei es, möglichst wenige Kündigungen aussprechen zu müssen.

Gemäss dem Unternehmen bleiben die Aussichten im internationalen Tourismus düster und es drohe eine Rezession, die die Luxusgüterbranche besonders hart treffen werde. Vor 2023 versprechen sich die Verantwortlichen bei Bucherer keine wesentliche Verbesserung der Situation. Das Familienunternehmen wurde 1888 in Luzern gegründet und betreibt heute 36 Läden in Europa, davon 17 in der Schweiz, 10 in Deutschland und weitere in England, Frankreich, Österreich und Dänemark. In den USA führt die Gruppe 32 Geschäfte unter der Marke Tourneau.

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