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Hongkong-Messe verschoben

„Leider hat der Stellenwert dieses wichtigen Messeplatzes in jüngster Vergangenheit gelitten, wobei auch unglückliche Ereignisse ihren Beitrag leisteten“, ist einer Pressemitteilung des deutschen Bundesverbandes der Hersteller und Zulieferindustrien BV Schmuck+Uhren zu entnehmen. Dabei wird an den Super-Taifun Mangkhut erinnert, der zur Messezeit im September 2018 auf Hongkong traf und an die Demonstrationen, die seit Monaten im Gange sind.

Nun ist es vorwiegend die Verbreitung des Coronavirus in China, die das Hong Kong Trade Development Council als Veranstalter der März-Messe dazu veranlasste, einschneidende Massnahmen zu ergreifen. So wurde beschlossen, die Messe, die Anfang März an zwei Standorten (Edelsteine, Diamanten und Perlen auf dem Asiaworld Expogelände AWE und Echtschmuck im Convention and Exhibition Center in der Stadt) stattfinden sollte, auf den Monat Mai zu verschieben. Dann sollen beide Bereiche an einem Standort, im AWE ausstellen. Die Messe wird zudem um einen Tag verkürzt und wird vom 18. bis 21. Mai durchgeführt. Nur wenige Wochen später, nämlich von 25. bis 28. Juni, wird bereits die nächste Branchenmesse, die Hong Kong Jewellery & Gem Fair das Fachpublikum einladen.

Bangkok sorgt vor

Auch Reisen nach Thailand und die Teilnahme an der 65. Bangkok Gems and Jewelry Fair (BGJF), die von 25. bis 29. Februar durchgeführt wird, sind von der Corona-Epidemie betroffen. Auf Anfrage beim thailändischen Generalkonsulat in Frankfurt war Mitte Februar zu vernehmen, dass das thailändische Gesundheitsministerium den Alarmcode erhöht hat. Das heisst, dass strenge Kontrollen und Überwachungen im Bezug auf die Krankheit durchgeführt werden. Um die Sicherheit der Aussteller und Besucher zu gewährleisten, hat das Department of International Trade Promotion (DITP) zusammen mit der Impact Exhibition Management Co. Ltd. als Messeveranstalter verschiedene Präventionsmassnahmen auf dem Messegelände erlassen. Dazu gehören beispielsweise bereitgestellte Desinfektionsmittel, Infrarot-Thermometer am Boden, um mögliche virusinfizierte Personen zu entdecken, verstärkte Putzaktionen oder die Bereitstellung von Masken und Sondermülltonnen.