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Intergem: Auf der Spur der Steine

Vom 3. bis 6. Oktober treffen sich in Idar-Oberstein Edelsteinhändler, Goldschmiede, Juweliere und Steinliebhaber zur Intergem. Auch diesmal präsentiert sich die Messe mit zahlreichen Neuerungen und einem erweiterten Rahmenprogramm. Höhepunkt des Branchentreffens mit rund 120 Ausstellern und erwarteten 3500 Besuchern aus aller Welt wird eine grosse Party am Samstagabend auf Schloss Idar-Oberstein sein. „Hier kann die Branche feiern, sich austauschen und neue Kontakte knüpfen“, verspricht Kai-Uwe Hille, Geschäftsführer der Messe. Dank eines Catering-Konzepts in den Hallen ist das während der ganzen Messe auch tagsüber möglich.
Das diesjährige Rahmenprogramm umfasst unter anderem „Sales Coaching“-Seminare. Dabei erfahren Juweliere alles Relevante über Farb- und Edelsteine, was sie für das Gespräch mit den Kunden brauchen. „Es geht uns darum, die Begeisterung für die kostbaren Naturschönheiten beim Juwelier und seinem Personal zu wecken, so dass der Funke zum Endkunden überspringt“, so Hille. „Die Edelsteinbranche hat viele spannende Geschichten zu erzählen – von der Herkunft der Steine und ihren Geschichten, von der Tradition der Verarbeitung, dem Aufwand für den Abbau, den Besonderheiten und von den vielen Schritten vom unscheinbaren Rohmaterial bis zum glänzenden Juwel.“

Vom rohen Stein zum Schmuckstück

Diesen Weg zeigt eine im Foyer eigens dafür aufgebaute Produktionsstrasse. Meister ihres Fachs von führenden Firmen aus Idar-Oberstein präsentieren den Weg vom Rohstein zum fertigen Schmuckstück. Jeder Arbeitsschritt, vom Schliff bis hin zum Fassen, lässt sich live nachvollziehen. Darüber hinaus wird das Foyer zu einem Erlebnisraum umgestaltet, der mittels einer Multimedia-Installation in die geheimnisvolle Welt der Edelsteinminen entführt.
„Idar-Oberstein ist das Branchenzentrum der Edelsteinindustrie mit Weltruf“, sagt Hille. „Mit dem neuen Auftritt wollen wir die herausragende Kunstfertigkeit der Aussteller, sprich Schleifereien, Technikanbieter und Schmuckdesigner, dokumentieren und die komplette Wertschöpfungskette, die Idar-Obersteins Stärke auszeichnet, nachvollziehbar machen.“ Man darf gespannt sein.

www.intergem.de 

 

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