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„Mein Blick auf den Schmuck hat sich verändert“

Seit fünfeinhalb Jahren ist Elena Jasper bei der Messe München tätig. Anfang dieses Jahres hat sie die Leitung der Inhorgenta Munich von Stefanie Mändlein übernommen. Zuvor war sie für die Internationale Sportartikelmesse ISPO in China verantwortlich. Die 39-Jährige hat einen Master in Betriebswirtschaft. Sie lebt mit ihrem Mann und dem bald zweijährigen Sohn in München.

Stil: Der ist sportlich-elegant, auch wenn sich das nach 08/15 anhört. Ich bin gerne sportlich unterwegs und wenn ich mich auf den internationalen Bühnen bewege, gehört etwas Eleganz dazu. Zu speziellen Anlässen trage ich gerne meinen bayrischen Janker (eine Art Blazer), dieser symbolisiert beides.

Lieblingsschmuckstück: Seit ich mich in der Schmuckbranche bewege, hat sich mein Blick auf Schmuckstücke ziemlich verändert. Heute sind Preziosen für mich nicht mehr nur mit Emotionen verbunden, sondern ich sehe die Kreativität und die Technik, die dahinterstecken und habe grossen Respekt dafür entwickelt. Als mein Lieblingsstück würde ich meinen Verlobungsring aus Roségold mit Diamanten bezeichnen. Als ich ihn bekommen habe, war es vor allem das Design, das stimmen musste, jetzt sehe ich auch die Arbeit und weiss ihn noch mehr zu schätzen.

Ein Must-have: Nicht verzichten möchte ich auf die Kindle-App. Das war eine grossartige Erfindung. Ich lese gerne und liebe es, wenn ich immer und überall Zugang zu Büchern habe. Ich lese alles, was mir in die Hände kommt, die Spiegel-Bestsellerliste rauf und runter – ausser Horrorgeschichten.

Leidenschaft: Sport treibe ich mit viel Leidenschaft. Er gehört sozusagen zu meinem Lebensinhalt. Dabei ziehe ich Teamspiele wie verschiedene Ballsportarten den Ausdauerdisziplinen wie Schwimmen oder Laufen vor. Ich tanze auch gerne, sei dies Ballett oder Standardtänze und bin im Winter oft auf den Skipisten anzutreffen. Ebenfalls eine grosse Bedeutung hat das Reisen für mich. Ich liebe es, neue Sprachen und fremde Kulturen kennenzulernen. Ich bin viel gereist und hatte längere Auslandaufenthalte in Hongkong, China und den USA. Mit meinem Sohn und meinem Mann sind die Distanzen im Moment kleiner geworden. Aber es gibt ja auch viel Spannendes in der Nähe zu entdecken. Reisen bedeutet für mich offen zu bleiben, den Horizont zu erweitern und Dankbarkeit zu spüren, für all die Annehmlichkeiten, die nur bei uns so selbstverständlich sind, dass wir das manchmal zu vergessen scheinen.

Daniela Bellandi

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