Blindheit und Armut hängen in vielen Ländern zusammen. Erwachsene mit Sehschwäche sind im Alltag auf Hilfe angewiesen und können keiner Arbeit nachgehen, Kindern mit Augenleiden bleibt die Schulbildung verwehrt. Dabei sind 90 Prozent aller Sehkraftverluste heilbar oder könnten durch Prävention und frühzeitige Behandlung vermieden werden.
Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Augenleiden Beratung und Behandlung erhalten – in Ländern mit schlechter Versorgung: Bangladesch, Kirgistan, Nepal, Syrien, Benin, Burkina Faso und Togo. Neben Geld können auch Schmuck und Altgold gespendet werden. Der Erlös fliesst in Diagnostik, Prävention und Behandlungen. Dazu gehören Sehtests und mobile Behandlungsangebote in Schulen und Dörfern. Die weltweit häufigste Ursache für Blindheit ist der graue Star, der mit einem viertelstündigen Eingriff behandelt werden kann. Für 100 Franken kann sich ein Mensch operieren lassen. Zusammen mit seinem Augenlicht erhält er die Chance auf ein neues, selbstbestimmtes Leben. red.
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