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Üppiges Programmbouquet

Die Uhren- und Schmuckfachmesse Inhorgenta Munich wartet mit einer Reihe von Neuerungen und einer positiven Ausstellerentwicklung auf. Darüber hinaus wird die Schweiz als Partnerland unter der Schirmherrschaft des Schweizer Generalkonsulats mit einem Pavillon in der Halle A1 vertreten sein.

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Die Halle C2 präsentiert sich in einem neuen, ganzheitlichen Look im Zeichen der Nachhaltigkeit. Bild: Arno Design GmbH

Die Münchner Inhorgenta (14.2.-17.2.2020) wandelt weiterhin auf erfolgreichen Pfaden und rechnet für die kommende Austragung mit einem leichten Ausstellerplus. Und dies nachdem bereits in den Vorjahren stetig Ausstellerzuwächse von zwei bis vier Prozent verzeichnet werden konnten. Der Aufwärtstrend kann also gehalten und bestätigt werden.

Namhafte Neuzugänge und Rückkehrer

In allen Sparten finden sich zahlreiche namhafte Neuzugänge: In der Uhrenhalle neu (oder wieder) mit dabei sind die Festina Group mit allen Marken, die Grenchner Traditionsmarke Fortis, die österreichische Marke Jacques Lemans, aus München die Marke Erwin Sattler; weiter die Marken Askania, Dugena, B. Junge und Söhne, Wolf Designs, Paul Hewitt, Rosefield Watches sowie die Marke Pequinet Horlogerie aus dem französischen Jura.

Auch im Schmuckbereich ist die Liste der Aussteller, die zurückkehren oder erstmals an der Inhorgenta vertreten sind, umfangreich. Zu den „Neuen“ zählen die belgische Marke Hulchi Belluni, Chimento und Piero Milano aus Italien, Luisa Rosas aus Portugal, die österreichische Marke Frey Wille sowie der Perlenanbieter Autore, der den Fachhandel neu auch direkt angeht.

In der Halle A1 wird ein Schweizer Pavillon unter dem Patronat des Schweizer Generalkonsulats zu finden sein.

Neu gestaltete Designhalle C2

In einem neuen Designkleid präsentiert sich 2020 zudem die Halle C2 „Contemporary Design & Vision“ der Inhorgenta. Das neue Konzept vereint Branchentrends mit Nachwuchsförderung, die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „Future Retail“ stehen im Fokus, dies auch in Form von Sonderausstellungen und Vortragsreihen. Der zentrale Bereich der Halle wurde unter dem Aspekt Nachhaltigkeit neu inszeniert, was in den verwendeten Naturmaterialien Holz, Glas, Filz und Wolle deutlich wird. Diese werden von der Messe über mehrere Jahre hinweg eingesetzt und anschliessend recycelt. Die Halle regt dazu an, sich mit dem Ursprung von Materialien und dem verantwortungsvollen Umgang zu beschäftigen. Entlang der Hauptallee der Halle tauchen die Besucher in eine Biosphäre aus satten Naturtönen, bepflanzten Grünflächen, moosbedeckten Sitzbereichen, hängenden Gärten im Cateringfeld sowie Wasserfall-Projektionen und Urwaldgeräuschen als akustischer Untermalung.

Neuerungen gibt es auch beim Inhorgenta Award. Im Vergleich zum Vorjahr weggefallen ist die Kategorie „Smart and Connected Watches“, neu dazugekommen ist dafür ein Publikumspreis im Bereich Uhren (beim Schmuck gibt es diesen bereits). Insgesamt werden Preise in acht Kategorien vergeben. Die Bewerbung steht allen Uhren- und Schmuckherstellern offen, auch Nicht-Ausstellern. Die Frist läuft bis am 21. Januar. In der Kategorie „Next Generation Retail“ können sich zudem Juweliergeschäfte mit innovativen Geschäftskonzepten für den Award bewerben.

Schweizer Pavilion

Aus Schweizer Sicht besonders erfreulich ist zudem, dass in der Halle A1 ein Schweizer Pavillon zu finden sein wird, der unter dem Patronat des Schweizer Generalkonsulats in München stehen wird. Das Konzept wird in Zusammenarbeit mit Joachim Schirrmacher realisiert. Neben einem umfangreichen Catering- und Ausstellungsbereich werden namhafte Schweizer Marken ihre Neuheiten präsentieren. Mit einem Stand vertreten sein wird auch das Musée International d’Horlogerie, das Internationale Uhrenmuseum aus La Chaux-de-Fonds.

www.inhorgenta.com

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