Auch in diesem Jahr haben junge Schmuckschaffende ihre Kreationen an der Tendence in Frankfurt am Main präsentiert. Vom traditionellen Handwerk bis hin zu modernen Fertigungstechniken war alles vorhanden.
Grafisch, ornamental und unbunt, die Gestaltung der Schmuckdesignerin Karin Heimberg aus Düsseldorf ist geprägt vom Zusammenspiel von Minimalismus und dekorativen Elementen. Die deutsche Schmuckdesignerin verwendet Hartpapier, bestehend aus Pappe, die in Harz getränkt und unter hohem Druck verpresst wurde. Weitere Materialien sind Silber, Silber geschwärzt, sowie Edelstahl.
Stefanie Kölbel fertigt filigranen Schmuck in traditioneller Klöppeltechnik. Dafür verwendet sie hauchdünne Edelstahl- und Silberdrähte sowie handgefärbtes Polyamid. Für ihre Arbeit wurde sie mit dem German Design Award Special 2017 ausgezeichnet.
Hinter der Gestaltung des Schmuckes von Villu stehen Susanna und Tobias Feuerbacher. Valo bedeutet Licht und Varjo Schatten, entsprechend präsentieren sich ihre Schmuckstücke. Der Schmuck besteht aus Silber und europäischen Hölzern.
Die Kölner Schmuckdesignerin Barbara Pröpstl greift mit der Kollektion „BaBa‘‘ das Sammelprinzip auf und füllt es mit Farbe und Bedeutung. Jeder Stein hat seine besonderen Eigenschaften. Die verwendeten Materialien werden sorgfältig ausgewählt und mit Liebe zum Detail verarbeitet.
Die argentinische Schmuckdesignerin Maria Carelli stellt ihre Schmuckstücke aus nachhaltigen Materialien wie Papier und Fischschuppen her. Jedes Stück ist von Hand gefertigt. Die Ideen für ihre Modelle findet sie am Meer, das schon immer ihr Zufluchtsort war.
Das junge Schmucklabel aus Berlin wurde im Herbst von der Goldschmiedin und Designerin Hendrike Roers gegründet. Kosae bietet hochwertigen Modeschmuck made in Germany. Inspirieren lässt sie sich von der Natur, Kunst und dem aktuellen Zeitgeist.
Die Vicenzaoro geht vom 4. bis 8. September mit der neuen Halle 2 über die Bühne. Dazu findet der Technikbereich T.Gold erstmals auch im September statt.