In wenigen Tagen ist es so weit: Vom 20. bis 23. Februar trifft sich an der Inhorgenta in München zum 52. Mal ein internationales Fachpublikum der Schmuck-, Uhren- und Edelsteinbranche. Ins Scheinwerferlicht gerückt werden diesmal insbesondere die Handwerkskunst im Schmuckbereich sowie die Vielfalt der Uhrmacherei.
Piaget, Bovet und Oris teilen die Mission der Fondation de la Haute Horlogerie (FHH) und ermöglichen exklusive Einblicke in die Welt der feinen Uhrmacherkunst. Kostenlose Uhrmacher-Workshops: Mechanik, Präzision und Handwerk erleben. Watch Talks mit internationalen Experten zur Uhrmacherkultur und Craftsmanship, unter anderem mit Gold’Or-Redaktor Marcel Weder als Moderator (s. Box). Watch Makers: Interaktive Ausstellung zur Vielfalt der Uhrmacherei. All diese Veranstaltungen und viele mehr garantieren, dass sich ein Besuch an der diesjährigen Inhorgenta, die vom 20. bis 23. Februar in München stattfindet, lohnen wird.
Im Zentrum der Kooperation und Partnerschaft mit der FHH steht erneut der FHH Cultural Space (Halle A1.333) – als kuratierter Ort für Wissenstransfer, Dialog und das unmittelbare Erleben feiner Uhrmacherkunst. „Unsere Zusammenarbeit mit der Inhorgenta basiert auf einer gemeinsamen Überzeugung, dass Uhrmacherei weit mehr ist als ein Produkt – sie ist kulturelles und menschliches Schaffen. Der FHH Cultural Space 2026 ist als Ort des Austauschs und der Entdeckung konzipiert, wo Handwerk, Geschichte und Zukunftsperspektiven aufeinandertreffen“, sagt Pascal Ravessoud, Vizepräsident der FHH.

Handwerkskunst über Generationen
Mit „The Atelier: Die Reise der Schmuckherstellung von der Tradition zur Innovation“ präsentiert die Inhorgenta ein neu kuratiertes Format. Die Ausstellung zeigt, wie sich über Generationen hinweg verfeinerte Handwerkskunst und modernste Technologien gegenseitig inspirieren – und wie Schmuckdesign in einer zunehmend digitalen Welt neu gedacht wird. Die Ausstellung befindet sich in Halle B2.352.
„Das Atelier“ ist eine immersive Rauminstallation, die traditionelle Schmuckhandwerkskunst, futuristische Szenografie und KI-basierte Visualisierungen vereint. In einem reflektierenden Raumkonzept mit verspiegelten Wänden, monolithischen Vitrinen und digitalen Bildschirmen verschmelzen Geschichte und Zukunft. Zehn ausgewählte Schmuckstücke werden von KI-generierten Bildwelten begleitet, die die Gesten, Werkzeuge und Techniken hinter ihrer Entstehung neu interpretieren – nicht als Dokumentation, sondern als visionäre Transformation. „Mit dem Atelier wollen wir zeigen, dass Handwerkskunst im Zeitalter der künstlichen Intelligenz wichtiger denn je ist“, sagt Messeleiterin Stefanie Mändlein. „Tradition und Innovation sind untrennbar miteinander verbunden – sie inspirieren sich gegenseitig und prägen die Zukunft des Schmuckdesigns.“
Der Award und After Work
Der Inhorgenta-Award gilt längst als eine Art „Oscar der Schmuckbranche“‘ und hat einen hohen Stellenwert. Er wird dieses Jahr in zehn Kategorien verliehen, und zwar an einem neuen Austragungsort, den Bavaria Filmstudios. Dort entstehen sonst grosse TV-Produktionen, was eine perfekte Basis für eine spektakuläre Show bietet. Der Abend verspricht einmal mehr hochkarätig, glanzvoll und auf internationalem Niveau über die Bühne zu gehen.
Nach getaner Arbeit – sprich am Schluss jedes Messetages – treffen sich Aussteller, Besucherinnen und Organisatoren jeweils um 18 Uhr zur beliebten After-Work-Party beim Eingang West der Messe. Dort bietet sich die Gelegenheit, bei Live-Musik und Drinks neue Kontakte zu knüpfen und den Tag stimmungsvoll ausklingen zu lassen. red.


