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Neuheitensoirée bei Maegli in Solothurn

Ende Mai hat die Maegli – tick different AG in Solothurn mit ihren Geschäften Uhrsachen und Bijouterie Maegli an drei Abenden ihre Neuheitensoirée durchgeführt. Der Anlass bietet dem Unternehmen eine gute Möglichkeit, Gäste, Kunden, Markenvertreter und Uhrenfreaks in einem stilvollen Umfeld zusammenzubringen.

Die Neuheitensoirée der Maegli – tick different AG zählt im Raum Solothurn seit vielen Jahren zu den fixen Terminen für Uhrenfans. Mittlerweile hat sich der Anlass, der 2013 zum ersten Mal stattgefunden hat, zu einem umfangreichen Kundenevent entwickelt. Dieses Jahr fand er Ende Mai an drei aufeinanderfolgenden Abenden statt. Veranstaltungsort war wie in den Vorjahren das in der Solothurner Altstadt gelegene Gastronomielokal Solheure mit stimmungsvoller Terrasse an der Aare.

L’aigle d’Eberhard

Am Eröffnungsabend stand ein Podiumsgespräch mit illustren Gästen auf dem Programm. Moderiert wurde die Runde vom versierten Uhrenjournalisten Roger Rüegger, der mitunter das Online-Uhrenjournal „Dive into Watches“ herausbringt. Gäste des Podiums waren Stéphane Waser, Geschäftsführer von Maurice Lacroix, Andreas Bentele, Marketingverantwortlicher der Marke Fortis, sowie der ehemalige Schweizer NHL-Star und Co-Gründer der Uhrenmarke Norqain, Mark Streit.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Chancen, Trends und Herausforderungen für Schweizer Uhrenmarken. Alle drei Markenvertreter betonten die Wichtigkeit des unabhängigen Fachhandels als zentrale Schnittstelle zwischen ihnen als Marke und den Endkunden. Stéphane Waser beispielsweise wies darauf hin, dass Marken wie Maurice Lacroix unbedingt von den Kunden im Geschäft entdeckt werden müssen. Spontankäufe im Internet seien zwar möglich, aber nicht die Regel. Lege ein Kunde im Geschäft jedoch eine ihrer Uhren ums Handgelenk, habe man ihn meist so gut wie gewonnen.

Eingeführt wurde der Abend vom Gastgeber Dominik Maegli. In einem unterhaltsamen und informativen Beitrag lieferte er dem Publikum eindrückliche Zahlen zur Lage der Schweizer Uhrenindustrie. Er wies zudem augenzwinkernd darauf hin, dass man Uhren, bekanntlich ein Luxusgut, zwar eigentlich nicht brauche, dass die Faszination für diese mechanischen Artefakte gleichwohl seit Jahrhunderten andauere und wohl auch in Zukunft weiterbestehen werde.

Barth Nussbaumer (links im Bild) und Amr Sindi von Kollokium brachten ihre frisch lancierte Projekt 02 Variant C mit (an Sindis Handgelenk).

Eine Messe im kleinen Rahmen

Nach der Podiumsrunde konnten die zahlreichen Gäste in entspannter Atmosphäre auf Entdeckungstour gehen. Sieben Marken präsentierten ihre Neuheiten und Klassiker gewissermassen im Messeformat persönlich mit kleinen Ständen. So gab es die Möglichkeiten, interessante Details zu den Uhren und der Marke zu erfahren. Und gleichzeitig konnte man die Uhren gut miteinander vergleichen und das eigene Geschmacksprofil und seine Vorlieben schärfen. Als Überraschungsgäste waren Amr Sindi und Barth Nussbaumer präsent, Co-Gründer der jungen Uhrenmarke Kollokium, die – frisch aus dem Atelier – ein Exemplar des im Mai neu vorgestellten Modells Projekt 02 Variant C dabei hatten. An den zusätzlichen Abenden folgten weitere Neuheiten von rund 20 verschiedenen Uhren- und auch Schmuckmarken aus dem Sortiment der Bijouterie Maegli und Uhrsachen.

Maegli – tick different: seit 1910 in Familienhand

Die Bijouterie Maegli ist 1910 in Olten gegründet worden. 1982 kam ein zweites Geschäft am Klosterplatz in Solothurn hinzu. Und 2012 folgte die Übernahme des auf Nischenmarken spezialisierten Uhrengeschäfts „Uhrsachen“ an der Kramgasse in Bern. Zusammen mit seiner Frau Franziska Maegli führt Dominik Maegli das Familienunternehmen mit den beiden Standorten in Olten und Solothurn und dem Geschäft Uhrsachen in Bern seit 2009 in vierter Generation. Uhrsachen in Bern hat 2023 Zuwachs bekommen durch die Übernahme eines Ladenlokals am Theaterplatz 1. An diesem Standort wurden seither in Zusammenarbeit mit mehreren Marken (darunter Maurice Lacroix, Oris und Grand Seiko) verschiedene temporäre Pop-Up-Store-Konzepte umgesetzt. Derweil unternimmt Uhrsachen dort einen Umbau des zweistöckigen Lokals, um langfristig eine Erweiterung im Stil seines bewährten Multimarken-Konzepts zu realisieren.

Das Geschäft am Klosterplatz in Solothurn, das letztmals 2012 umgebaut worden war, ist in den vergangenen Monaten ebenfalls umgebaut und vergrössert worden. Neu erstrecken sich die Geschäftsräumlichkeiten über drei Etagen, die Verkaufsfläche umfasst das Erdgeschoss und den ersten Stock. Im zweiten Obergeschoss, das nun durch einen Deckendurchbruch mit einer Treppe mit den bestehenden Räumlichkeiten verbunden ist, befinden sich neu die Büroräume. Im Zuge des Umbaus steht in Solothurn nun mehr Fläche zur Präsentation der Markenwelten zur Verfügung. Gleichzeitig wurde das Markenportfolio um die Namen Tudor und Franck Muller erweitert. Ebenfalls neu dazu stossen wird dieses Jahr die Marke Zenith. mw

Titelbild: Dominik Maegli (vorne rechts) stellt dem Publikum die Podiumsgäste vor: Moderator Roger Rüegger, Andreas Bentele (Fortis), Stéphane Waser (Maurice Lacroix) sowie Mark Streit von Norqain (von links nach rechts).

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