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Eine starke Auflage

Die Vorbereitungen für die Inhorgenta Munich, Europas grösstem Treffpunkt der Schmuck-, Uhren-, Edelsteinbranche, laufen auf Hochtouren. Dabei zeigt sich bereits jetzt eine hohe Ausstellerbeteiligung, die sich nahezu auf Vor-Corona-Niveau bewegt. Vier Fragen an Klaus Dittrich, den Chef der Messe München.

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In München darf man wieder auf die Schmuckpirsch: im Bild Ringe der spanischen Marke Arior Barcelona (Inhorgenta 2020, Halle C2).

Die Schmuck-, Uhren- und Edelsteinbranche bereitet sich bereits intensiv auf die Inhorgenta Munich vor, die vom 11. bis 14. Februar in München stattfindet. Dass ein sicheres Messeerlebnis wieder möglich ist, hat Anfang September eindrucksvoll die Internationale Automobilausstellung IAA Mobility in München mit rund 400‘000 Teilnehmern gezeigt. Messe-Chef Klaus Dittrich wirft erste Schlaglichter auf die kommende Münchner Schmuck- und Uhrenmesse.

Gold’Or: Herr Dittrich, wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Inhorgenta Munich aus?

Klaus Dittrich: Wir spüren eine Aufbruchsstimmung in der Schmuck-, Uhren- und Edelsteinbranche, die sich in einer hohen Ausstellerbeteiligung auf nahezu Vor-Corona-Niveau widerspiegelt. Das hohe Interesse bestätigt die Rolle der Inhorgenta als Europas wichtigstem Branchentreff. Unsere Partner und Kunden sehnen sich nach dem direkten Austausch vor Ort – und wir gewährleisten ein sicheres Messeerlebnis. Zentrales Element hierfür ist die 3G-Regelung: Nur Geimpfte, Genesene und Getestete können teilnehmen. Hinzu kommen Massnahmen wie gut belüftete Hallen, eine kluge Wegführung, Abstands- und Hygieneregeln. Wie gut das funktioniert, hat im September die IAA Mobility gezeigt, die wir erfolgreich durchführen konnten.

Welche Entwicklungen gibt es bei der Inhorgenta?

Neu ist das individuell gestaltete Konzept der „Carat Area“ in der Halle C1. Damit konnten wir hochwertige, internationale Marken wie Abouchar, Faerber Collection, Gustav Caesar, Herbert Stephan und Horovitz & Totah überzeugen, erstmals auf der Inhorgenta auszustellen. Insgesamt betrachtet sehen wir in den Bereichen Carat, Timepieces und Fine Jewelry eine besonders hohe Nachfrage, ebenfalls neu an Bord sind beispielsweise Bloch, „egf Manufaktur“, Frieden und „leBebé“. Natürlich gibt es auch viele namhafte Wiederkehrer, darunter Bering Time, Citizen, Coeur de Lion, Corinna Heller, Eva Strepp, Maurice Lacroix und Spirit Icons. Und nach der erfolgreichen Premiere 2019 wird der Salon Suisse neben der Watchboutique erneut ein wichtiger Anziehungsmagnet sein, unter anderem mit der Belchengruppe, Cyrus Watches und Parmigiani Fleurier.

Welche Themen wird die Messe besonders in den Fokus rücken?

Ob in der Ausstellung oder in der Trendfactory: Die Leitthemen „Innovation & Future Retail“ sowie „Inspiration & Sustainability“ werden sich wie ein roter Faden durch die Messe ziehen. Den Folgen der Digitalisierung insbesondere für den Handel sowie der Verantwortung hinsichtlich Nachhaltigkeit muss sich die gesamte Branche dauerhaft stellen.

Wird es wieder eine Verleihung des Inhorgenta Awards geben?

Ja, auch der Inhorgenta Award, der mir ganz besonders am Herzen liegt, wird wieder stattfinden. Zum fünften Mal werden in einem exklusiven, feierlichen Rahmen von einer hochkarätigen Jury aussergewöhnliche Schmuckstücke, Uhren, Retail-Konzepte und Designer ausgezeichnet. (red.)

inhorgenta.com

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