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Heisse Zeiten, leichtes Leben

„Summertime…and the livin’ is easy“ heisst es in George Gershwins berühmter Arie. Obwohl man im Sommer die Zeit gern auch einmal vergessen darf, ist es doch nie schöner Uhren zu tragen als bei heller Sonnenpracht, wenn die schönen Stücke auf der Haut erst so richtig zur Geltung kommen. Eine kleine Saisonauswahl für Fruchtsalatbuffets und Tiefseeeskapaden.

Superirdischer Ozean

„Superocean“, der Name lässt Uhrennostalgiker schwelgen. Breitling hat seine 1957 erstmals lancierte Kollektion mit zahlreichen Modellvarianten überarbeitet: Zu finden sind die übergrosse Superocean 48, die Superocean 46, die Superocean 44 (im Bild), die Superocean 42 und schön gendergerecht „für Frauen entwickelt“ – wie Breitling hervorhebt – die Superocean 36. Ob sich am Ende jede Frau für die 36er entscheidet bleibt zu sehen. Männer werden jedenfalls eher für die grösseren Varianten interessieren, und seien es wasseraffine Piloten.

Mehr denn je

„Mehr denn je“, sagt sich die Bieler Plastikuhrenikone Swatch diesen Sommer, „ist es Zeit, stolz zu sein“. „Time to be proud“ so der englische Slogan des aktuellen Bieler Sommeruhrenkorbs mit frischen Früchten in kecken Farben. Ob „Graftic“, „Multiboost“ oder „Psycadelic“ (im Bild), Swatchs Buntlinge sind eine regelrechte Hommage an die Lebensfreude, mit den 70er Jahren entlehnten Farbkreationen, funkigen Einflüssen für fröhliche Tanzabende, und dem angenehmen Mut zum Schrillen.

Tauchbar

Sechs neue Linien seiner Kollektion „Submersible“ hat die italienische Swiss-made-Marke Panerai an der SIHH im Januar präsentiert. Trotz Winterzeit war schon absehbar, dass der nächste Sommer vor der Tür steht, oder dank ganzjähriger Tauchdestinationen rund um die Uhr angeflogen werden kann. Die „Submersible 42MM“ mit Edelstahlgehäuse ist wasserdicht bis 300 Meter und verfügt über eine Drehlünette. Sie ist in einer schwarzen sowie in einer blau-grauen Version erhältlich. Der Verkaufspreis von 9700 Franken taucht knapp unter der 10‘000er Marke.

Rebellischer Tomyboy

Wenn der deutsch-amerikanische Rocketbyz-Künstler Tomyboy die Farben spielen lässt, wirds neonhaft knallig. Anlässlich der diesjährigen Austragung des Rennsport-Klassikers „Le Mans“, bei dem die Waadtländer Uhrenmarke Rebellion mit einem eigenen Team am Start war, kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Rocketbyz und Rebellion Racing. Kunterbunte Frucht dieser Liaison ist eine auf 20 Exemplare limitierte Version mit „farbig veredeltem“ Titangehäuse. Die Gangreserve des Handaufzugs beträgt 48 Stunden, was auch für zweimal Le Mans reicht.

Wechselnde Blüten

Auf Frühlingswiesen, die auch im Sommer blühen macht man mit der „Floral 1942“ von Aerowatch eine besonders gute Figur. Und auch auf dem Tanzparkett ist man mit der 35-Millimeter-Uhr im Handumdrehen konkurrenzlos. Und sollte einem die Zeit auch im Sommer einmal fad werden, sorgen die Blumen auf dem weissen Perlmutt-Zifferblatt für Abwechslung, indem sie einmal täglich die Farbe wechseln. Die Quarzuhr ist mit Metall- oder rosafarbenem Lederband sowie auch mit roségoldenem PVD-Gehäuse erhältlich.

Schwimmende Reisen

Die Uhrenmarke Oris arbeitet seit diesem Jahr mit dem Schweizer Expeditionsschwimmer Ernst Bromeis zusammen. Zu seinen eindrücklichsten Leistungen gehört, dass er die gesamte, mehr als 1200 Kilometer lange Strecke des Rheins von der Bündner Quelle bis zur Nordsee-Mündung durchschwommen hat. Dieses Jahr plant er das „ Blaue Wunder“, bei dem er eine Reihe von Seen, darunter den Baikalsee, durchschwimmen will. Stete Begleiterin ist die neue, bis 300 Meter wasserdichte Aquis Date Relief mit Automatikwerk, die mit Metall-, Kautschuk- und  Lederband erhältlich ist.

 

Bonds Versuchung

Blancpain hat seinen Taucheruhrklassiker „Fifty Fathoms“ mit einem Gehäuse aus satiniertem Titan versehen. Die Kombination des Gehäuses mit der schwarzen Drehlünette aus Saphir, die schillernde Lichteffekte bietet sowie dem ebenso dunklen Zifferblatt mit Sonnenschliff im Innenteil verleihen der Uhr eine majestätische Eleganz. Selbst James Bond würde, wäre er nicht schon bei Omega unter Vertrag, fraglos zur neuen Fathoms greifen. Wasserdicht bis 300 Meter verfügt das Handaufzugskaliber 1315 über eine Gangreserve von fünf Tagen.

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