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Im Rausch der Farben

An der Inova Collection wurde zum vierten Mal die „Goldene Nova“ verliehen. Zum Nachwuchswettbewerb zugelassen waren Lehrlinge, Jungdesigner, Studenten und Absolventen mit einem selbst kreierten Schmuckstück. Die Jury wählte aus 32 farbenfrohen Einsendungen 10 Nominierte aus; die Preisverleihung fand am ersten Messetag statt.  

Die Auszeichnung in Gold erhielt Aylin Yurtseven von der Goldschmiede Willeke in Dortmund für ihren Halsschmuck „Lichtspiel“ aus der Kollektion Blickfang. Im Schmuckstück mit Glasröhrchen verarbeitet sind Gelbgold 585, einen Diamanten von 0.25 Carat, zwei kleinere Diamanten, einen Citrin-Tropfen, einen Peridot-Tropfen sowie verschiedenfarbige Zirkonia.

Die Goldene Nova in Silber ging an Paula Böddeker von der Goldschmiede Dülfer in Herne für „Femme bleue“ aus der Kollektion Hommage pour Lalique. Die Edel- und Schmucksteine, darunter Saphir, Citrin, Amethyst und Granat, sind spiralförmig von innen nach aussen laufend angeordnet. Im Anhänger ist ein Kugellager verbaut, das das Drehen der Platte ermöglicht.

Bronze durfte Megan Holzfuss von der Schmuckmanufaktur Giloy & Söhne in Idar-Oberstein entgegennehmen. Für ihren Armschmuck „Creatura Abyssi“ hat sie sich von der Natur inspirieren lassen. Der Oktopus zeigt sich mitten in einem Farbwechsel von einem unauffälligen Braunton zur Tarnung hin zu einem leuchtenden Gelb, um Feinde abzuschrecken.

Angelina Forstner von der Meisterschule für Handwerker hat den Halsschmuck „Das schöne bunte Leben“ aus Silber 925 zum Wettbewerb eingereicht, dessen Farbspiel dank Muranoglas zustande kommt.

Der Kreisel von Amelie Osswald aus dem gleichnamigen Schmuckatelier trägt den Namen „Omas Garten 1996“. In Bewegung erinnert er an den Farbenrausch der Natur. Das Wettbewerbsstück ist aus Silber 925, Diamanten, Fancy Saphiren, Rhodolith und Tansanit gefasst.

Laura Sophia Herrlich von der Fachschule für Gestaltung – Schmuck und Gerät der Goldschmiedeschule Pforzheim abstrahiert mit ihrer Brosche „Heartbeat“ aus Silber 925 das menschliche Herz. Statt Blut fliesst Farbe durch die Schläuche.

Das Collier von Hannah Bücker von der Goldschmiede Alius ist aus Silber 925 und 20 verschiedenen Edel- und Schmucksteinen gefertigt. Es trägt den Namen „Schaut hin!“, da die Betrachterin oft nur die Augen zu öffnen braucht, um den Farbrausch der Natur zu erkennen.

Für seine Teilnahme am Nachwuchswettbewerb Goldene Nova hat Daniel Zappe von der staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck Neugablonz als einziger Teilnehmer auch Schmuck für den Mann eingereicht. Für seine Manschettenknöpfe „Berlin Tempelhof“ liess er sich von den Graffiti der Stadt inspirieren.

Das Schmuckstück „Farbe bekennen“ aus Gelbgold 750 und Silber 925 von Jasmin Schuler vom Atelier Schmuck der klaren Linie – Brigitte Dombrovski ist wandelbar. Das Mittelstück lässt sich aus allen Materialien und Farben erstellen und austauschen, eingereicht wurden drei Varianten: Silber, Turmalin und Mandaringranat.

 

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