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Modetrends im Sommer

Der Sommer ist nicht mehr weit und wir können uns wieder auf leichtere, luftige Outfits freuen. Luisa Rossi, unsere Expertin für Lifestyle und Mode weiss, was uns schön aussehen lässt und was angesagt ist:

Meine Lieblingskleidungsstücke sind aus Denim. Ich bin glücklich, dass diese Stoffe in der Modewelt nicht mehr wegzudenken sind. Spannend finde ich auch die immer wieder neuen Farbtöne, Waschungen, Formen und Kombinationen von Jeans. Momentan kann man sich von Kopf bis Fuss damit kleiden, was aber nicht heisst, dass jede Jeansbluse zu jeder Jeanshose passt. Die Farbtöne und Waschungen sollten aufeinander abgestimmt sein. Der Jeansstoff ist eher wieder ein bisschen dicker geworden. Die Hosen sind immer noch tief aber auch etwas höher geschnitten und die Beine werden wieder weiter. Wer sich nicht gerne allzu viele Gedanken über das Kombinieren macht, der ist mit einem Overall bestens bedient. In meinem Schrank hängen gleich mehrere davon. Mit einer gutsitzenden Jeans, einem weiten, weissen Hemd und Turnschuhen ist man oder frau immer lässig angezogen.

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Volant betont das Feminine, muss aber wohl proportioniert werden.

Sneakers halten sich ebenfalls wacker. Es gibt sie schlicht oder mit fantasievollen Applikationen. Was die Marke Balenciaga vor zwei Jahren eingeführt hat, ist nun zum Massentrend geworden: Die dicken Sohlen. Sie bevorteilen vorwiegend die nicht allzu gross gewachsenen Frauen, für die hohe Absätze kein Thema sind. Im kommenden Sommer werden zudem Fersen gezeigt. Es versteht sich von alleine, dass allfällige  Hornhaut weggeschabt werden muss. Besonders angesagt sind sie sogenannten Slingpumps mit feinen oder klobigeren Absätzen. Letztere werden erfahrungsgemäss wohl nur einen kurzen Auftritt haben. Auch Szaboschuhe oder Pantoufles liegen im Trend.

Die Volant-Ära ist noch nicht vorbei. An den richtigen Stellen eingesetzt und gut dosiert wirken sie schick und feminin. Sie können jedoch einen weniger grazilen Körper breiter wirken lassen, wenn sie beispielsweise an den Schultern herumflattern. Auch hier gilt wie immer, weniger ist oft mehr. Die Kleider werden allgemein gross getragen, oversized ist eben sehr bequem. Eine kleine Neuheit – wenn man so will – stellen die Oberteile in Häkelstrick dar. Wer gerne häkelt, hat nun also einen guten Grund, sich in etwas anderem als Tischdecken oder Babykleidern zu üben. Die transparenten Oberteile werden über feinen Tops oder Bikinis getragen.

Zu guter Letzt möchte ich noch meine neuste Entdeckung vorstellen: Handyketten. Ich trage sie wie eine Tasche über die Schulter. Sie sind absolut praktisch und es gibt sie aus allen möglichen Materialien wie Lavastein, Perlen, Leder, Kordeln oder Metallen. Es ist auch gar nicht schwierig, kreativ zu werden und sich eine oder mehrere selber zu basteln. Zum Befestigen kann man einfach eine Lederschlaufe mit einem Kraftkleber an die Handyhülle leimen und schon hat man sein ganz individuelles Accessoire. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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