Lesezeit

3m 27s

Share

Palido Fine Jewels

Christoph Paukner ist in zweiter Generation seit 2004 Geschäftsführer der österreichischen Schmuckmarke Palido. Flexibilität, Verarbeitungsqualität und eine hohe Innovationsfrequenz sieht er als Stärken der Marke. In der Schweiz hat das Unternehmen Anfang Jahr eine Auslieferstelle eröffnet. Zudem soll das Aussendienstteam mit einem neuen Mitarbeitenden besetzt werden.

1-19_Coverstory_Palido-Fine-Jewels_Book-of-Love 1-19_Coverstory_Palido-Fine-Jewels_First-Love 1-19_Coverstory_Palido-Fine-Jewels_My-Private-Diary_Ring3 1-19_Coverstory_Palido-Fine-Jewels_My-Private-Diary_Ring2 1-19_Coverstory_Palido-Fine-Jewels_My-Private-Diary_Ring 1-19_Coverstory_Palido-Fine-Jewels_My-Private-Diary_Ohrringe
<
>
My Private Diary – Fülle der Schmuckliebe

Gold’Or: Christoph Paukner, was bildet die besondere Stärke der Marke Palido?

Christoph Paukner: Ein alter Werbespruch aus den Anfängen der Marke Palido lautet „Vertrauen ist Goldes wert“. Dieser Slogan ist zu einer Art Leitspruch unseres Unternehmens geworden. Konkret bedeutet dies, dass das Vertrauen unserer Fachhandelspartner in die Handwerksqualität unserer Schmuckstücke sowie in die gemeinsame Partnerschaft an erster Stelle steht. Ohne dieses Vertrauen, das wir tagtäglich unter Beweis stellen müssen, funktioniert gar nichts.

Was bedeutet dies konkret?

Als Schmuckhersteller mit einer 45-jährigen Geschichte stehen wir für langlebige Produkte mit hoher Verarbeitungsqualität, sowohl was die Materialien als auch was die Fertigung angeht. Partnerschaft wiederum bedeutet langjährige Beziehungen zu unseren Kunden, die auf gegenseitiger Fairness und Respekt fussen. Dazu gehört die Überzeugung, dass wir nur gemeinsam Erfolg haben können. Wir brauchen den Fachhandel als Verkaufspartner, und der Fachhandel braucht uns als verlässlichen und flexiblen Lieferanten.

Können Sie ein Beispiel für diese Flexibilität nennen?

Anfang November rief mich ein Juwelier aus Mitteldeutschland an und suchte für einen Kunden aus China einen speziellen Ring mit einem Eincaräter. Der Anruf erfolgte an einem Mittwoch und drängte, denn der Kunden wollte bereits am Samstag weiterreisen. Das haben wir nicht, können es aber für sie herstellen, so meine Antwort. Einen Prototyp hatten wir am Donnerstag auf dem Tisch und am Freitag war der fertige Ring beim Juwelier, zur Zufriedenheit des Kunden. Solche Dinge sind möglich, auch wenn sie nicht jeden Tag vorkommen.

Welches sind die wichtigsten Märkte von Palido?

Unsere Hauptmärke sind Österreich und Deutschland, gefolgt von den Benelux-Ländern, Südengland und der Schweiz. Insgesamt ist die Marke Palido derzeit in 30 Ländern vertreten.

Welchen Stellenwert hat der Schweizer Markt?

Wir arbeiten in der Schweiz seit über fünfzehn Jahren mit Bijouterien zusammen. Seit drei Jahren sind wir regelmässig vor Ort präsent. Bislang habe ich die Kunden zusammen mit meinem Cousin Andreas Paukner persönlich betreut. Weil wir uns dem Schweizer Markt noch fokussierter widmen wollen, sind wir aktuell auf der Suche nach einem Aussendienstmitarbeiter.

Welche Serviceleistungen bieten Sie den Schweizer Kunden?

Um den Schweizer Markt optimal bedienen zu können, verfügen wir seit Anfang 2019 vor Ort über eine eigene Auslieferstelle, die gleichzeitig auch als Servicestelle dient. Die Kunden werden damit schneller bedient, gleichzeitig entfallen viele Zollformalitäten.

Gibt es Besonderheiten des Schweizer Markts?

Die Schweiz als Nachbarland Österreichs ist uns in vielen Punkten sehr ähnlich und vertraut. Das gilt gleichzeitig auch für die Vorlieben der Kunden. Ein Unterschied liegt sicher in der höheren Kaufkraft. In der Schweiz werden beispielsweise massivere und grössere Ringe gekauft als in anderen Märkten. Dazu kommt, dass wir als österreichischer Hersteller den Händlern und ihren Kunden in der Schweiz auch bezüglich Preisniveau deutliche Vorteile bieten können.

Palido – ein Familienunternehmen aus Oberösterreich Das Ehepaar Siegfried und Evelin Paukner gründete 1973 in Linz ein gemeinsames Schmuckunternehmen. Siegfried Paukner hatte seine Branchenlaufbahn 1964 bei einem Salzburger Schmuckgrosshändler begonnen, Evelin Paukner war seinerzeit die jüngste Goldschmiedemeisterin Österreichs. Drei Jahre später, 1976, wandelte das Ehepaar Paukner ihr Unternehmen zur eigenen Marke: Palido – aus den Anfangsbuchstaben von Paukner, Linz und Donau zusammengesetzt. Sohn Christoph Paukner ist seit 1992 im Unternehmen tätig. Nach einem Betriebswirtschaftsstudium und Tätigkeiten für KPMG sowie bei der Bank Austria übernahm er nach einem GIA-Diplom in den USA 2004 die alleinige Geschäftsführung von Palido. Palido Fine Jewels beschäftigt heute 38 Mitarbeiter in Linz sowie weitere 32 Mitarbeiter in der markeneigenen Schmuckmanufaktur in Bangkok, wobei die Schmuckstücke mit Einzelsteinen, Kleinserien, Prototypen sowie Modelle in
Linz gefertigt werden.

Info
www.palido.com

Kommende Ausstellungstermine:
– Dornbirn: 5. Februar (12-22 h); Hotel Martinspark, Mozartstrasse 2.
– Inhorgenta München: 22.-25. Februar, Halle B2, Stand XXX

Verwandte Themen

Ausgezeichnete Goldschmiede

An der Schule für Gestaltung Zürich sind am 11. Juli die Goldschmiede-Lernenden für ihre Lehrabschlussprüfungen ausgezeichnet worden.

mehr

Weltbilder und Schmuckwelten

Bis am 21. August ist im „Schaufenster“, der Galerie der Schule für Gestaltung Zürich an der Limmatstrasse 55, die Ausstellung „Schmuck. Verpackt und inszeniert“ zu sehen.

mehr

Sommerlust

Schon fast als Trend ausmachen konnten wir in den Schaufenstern und an den Messen Schmuck mit mediteranen Motiven.

mehr