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Signale des Aufbruchs

Neues Team, neues Konzept, mehr Aussteller: Die Intergem, die vom 24. bis 27. September in Idar-Oberstein stattgefunden hat, verströmte Zuversicht. Trotz Einschränkungen wegen der Pandemie konnten die 91 Aussteller 1460 Besucher aus 18 Ländern an ihren Ständen begrüssen.

„Wir sind mit der diesjährigen Intergem durchaus zufrieden“, sagt Messegeschäftsführer Mirko Arend, der seit Anfang des Jahres im Amt ist. „Vor allem am gut frequentierten Messesonntag wurde das Potenzial der neuen Messe voll ausgeschöpft. Überrascht waren wir von der Internationalität der Besucher, die nicht nur aus den Benelux-Ländern, sondern auch aus Frankreich, Spanien, Italien, Russland und sogar China angereist waren.“ Die Bedeutung der Messe unterstrich die Rheinland-Pfälzische Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Daniela Schmitt, die als Schirmfrau die Messe offiziell eröffnete und sagte: „Es geht von Idar-Oberstein ein wichtiges Signal in die Welt hinaus: Es geht wieder los mit dem Messegeschäft.“

Projektleiterin Selina Schmidt resümiert: „Im Vergleich zur Corona-Ausgabe im vergangenen Jahr stehen die Zeichen wieder auf Wachstum. Was mich persönlich gefreut hat, war die gute Resonanz auf unser neues Rahmenprogramm, insbesondere der Workshop der Bloggerin Katerina Perez aus Paris, die zeigte, wie man über Instagram in Kontakt zu Zielgruppen für Schmuck und Edelsteine tritt.“ Auch die täglichen Schmuck-Shows kamen gut an. Am zweiten Tag mussten sie bereits erweitert werden, da einige Aussteller ihre Stücke auf dem Laufsteg ebenfalls präsentieren wollten.

Besucher kamen von weither

Die Aussteller zeigten sich zufrieden mit den Messeresultaten. „Die Messe hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, sagt Nicole Ripp von Groh + Ripp. „Es waren zwar weniger Besucher als in Vor-Corona-Zeiten da, aber die Qualität war deutlich höher. Wir haben gut verkauft. Alle Kunden, die wir eingeladen hatten, sind auch gekommen.“ Konrad Henn, der auf der Messe mit Karl Faller vertreten war, ergänzt: „Unsere Kunden wissen das kleine, hochwertige Format der Veranstaltung zu schätzen. Wir konnten auch einige Neukunden, unter anderem aus China und Russland, begrüssen.“

Hubert Arnoldi von HC Arnoldi berichtet: „Für die aktuelle Lage war es eine gute Messe, die Besucherzahlen waren merklich höher als im Vorjahr. Wir begrüssten Kunden aus der Schweiz, England, Frankreich, Niederlande, also ein kleines Potpourri aus Europäern.“ Birgit Becker von Richard Hans Becker sagt: „Die Intergem ist und bleibt die Kompetenzmesse rund um die Edelsteine, bietet geballtes Wissen und Qualität auf kleinstem Raum. Wünschenswert wäre, wenn alle ansässigen Firmen wieder als ´grosses Ganzes´ auftreten, um die unglaubliche Idar-Obersteiner Steinkraft zu präsentieren.“ Die Zeichen stehen also gut für mehr Normalität und eine noch stärkere Intergem 2022. pd

Paraiba-Schmuck an der Intergem 2021.

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