T.Gold, der Bereich für Werkzeuge und Technologie der Vicenzaoro, findet 2026 erstmals auch während der Septemberausgabe der Messe statt. Und dies zentral in der Halle 4 des renovierten Vicenza Expo Centres, dem neuen Zentrum für technologische Innovationen der Vicenzaoro.
Der Technologiebereich T.Gold der Vicenzaoro entwickelt sich weiter und baut seine Rolle als internationale Plattform für technische Innovationen und Maschinen für die Gold-, Schmuck- und Uhrenbranche aus. Bislang nur während der Januarausgabe der Messe ausgetragen, feiert sie vom 4. bis 8. September ihr Debüt während der Septemberausgabe der Vicenzaoro. Durch den soeben abgeschlossenen Umbau des Messegeländes durch die Italian Exhibition Group (IEG) findet die T.Gold durch den Umzug in die Halle 4 zudem neu an zentraler Stelle statt. Mit ihrem umfangreichen Technologie- und Innovationsangebot wird sie künftig zweimal jährlich, im Januar und September, Teil der Vicenzaoro sein. Der Ausbau der Infrastruktur gehört zu einem umfassenden Entwicklungsprojekt der IEG in Höhe von rund 60 Millionen Euro. In diesem Rahmen wird im September auch die neue Halle 2 eröffnet.
Alles unter einem Dach
Der neue Standort der T.Gold stärkt die Verbindung zwischen der Welt der Produktion und der Welt des Designs. Es war ein bewusster Schritt der IEG, dem Technologiebereich als strategischem Motor für Kreativität und Fertigung einen zentralen Ort zurückzugeben. Die italienische Fachmesse fungiert damit mehr denn je als Drehscheibe der gesamten Lieferkette der Schmuckbranche und vereint diese wortwörtlich unter einem Dach. „Mit dieser Ausgabe macht die T.Gold einen entscheidenden Schritt in Richtung weiteren Wachstums“, sagt Matteo Farsura, Global Exhibition Manager des Geschäftsbereichs Jewellery & Fashion der IEG. „Der Umzug in das Expo Centre und die vollständige Integration in die Vicenzaoro werden die Rolle der Technologie als treibende Kraft der Schmuckindustrie stärken und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Es geht nicht nur um Maschinen, sondern auch um Fachwissen, Forschung und Innovation, die die Zukunft der Branche sichern.“

Dank über 170 internationalen Unternehmen ist die T.Gold eine zentrale Fachmesse für Technologien der Schmuckbranche: Nachhaltigkeit, Rückgewinnung von Edelmetallabfällen, fortschrittliche Qualitätskontrollen, Prozessautomatisierung und verkürzte Markteinführungszeiten bilden wichtige Triebkräfte der Luxusindustrie und bieten Designern und Entwicklern neue Formen der Kreativität. T.Gold wird diesen Anforderungen gerecht, indem sie sich an die Entscheidungsträger entlang der globalen Lieferkette wendet: Produktions- und F&E-Leiter grosser Schmuck- und Uhrenhersteller; Geschäftsführer und Unternehmer aus der Goldverarbeitung; Nachhaltigkeitsmanager; Betreiber von Raffinerien und Giessereien; Ateliers und 3D-Designer; sowie internationale Technologievertriebe und Akteure aus dem Einzelhandel sowie dem Bereich des hochwertigen Schmucks.
Führende internationale Hersteller
Die Messe bietet den Herstellern eine gute Gelegenheit, Maschinen vor Ort in Betrieb zu sehen und auszuprobieren. Zu den Ausstellern zählen führende Namen der italienischen Innovationsszene wie Sisma, Fasti und Orotig für industrielle Goldschmiedetechnologien und Lasermaschinen; Progold für die additive Fertigung; DWS für 3D-Druck, die Legor Group für Legierungen, Ikoi und Tera Automation im Bereich der industriellen Automatisierung, oder Italimpianti Orafi sowie Helmut Fischer aus Deutschland für Anlagenbau und Qualitätskontrolle.
Daneben wird die T.Gold auch internationale Spitzenakteure begrüssen, darunter die Schweizer Unternehmen Willemin-Macodel und Starrag Vuadens für die Hochpräzisionsbearbeitung, Indutherm und Lampert Werktechnik aus Deutschland für Guss- und Mikroschweissen, das US-Unternehmen Ransom & Randolph für Materialien im Mikrogussbereich sowie Tech-Unternehmen aus Asien wie Aczet und Flashforge 3D Technology. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf Lösungen für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, mit Technologien zur Rückgewinnung von Edelmetallen, zur Raffination und zur Aufbereitung von Industrieabfällen, entwickelt von Firmen wie B.T.T. Italia, Balestri Technologies oder Eurotecniche.
Additive Fertigung am Technologie-Forum
Zu den Highlights zählt der „T.Gold Smart Hub“ – ein neuer Veranstaltungsbereich für Technologie im Zentrum von Halle 4 –, in dem am 7. September das Jewellery Technology Forum stattfindet. Anlässlich seines 21-jährigen Jubiläums entwickelt sich das Forum zu einer thematischen Plattform für additive Fertigung in der Schmuck- und Luxusbranche und wird zu einem Treffpunkt für Forschung, Industrie und Design. Ziel ist es, durch Vorträge und Fallstudien internationaler Experten und wichtiger Meinungsführer neue Horizonte der additiven Fertigung und deren Auswirkungen auf Produktions- und Kreativprozesse zu beschreiten.
Die strategische Positionierung von T.Gold als Eckpfeiler der Technologiebranche für technische Innovationen in der Schmuckherstellung wird durch die kürzlich erneuerte dreijährige Partnerschaft mit Afemo, dem Verband der Hersteller und Exporteure von Schmuckmaschinen, unterstützt. Dazu kommt die Zusammenarbeit mit ICE Meccanica zur gezielten Einbindung von Einkäufern, Meinungsführern und Entscheidungsträgern aus etablierten Export- sowie neuen Produktionsmärkten. red.


