Geflochtene Strukturen aus Holz sind im Alltag keine Seltenheit: vom klassischen Einkaufs- oder Wäschekorb über Gartenstühle und Sichtschutz bis hin zu Schaukelpferden. Lehrstellen gibt es in der Schweiz nur noch zwei. Was zeichnet dieses alte Handwerk aus?Archäologische Funde belegen, dass schon um das Jahr 10‘000 vor Christus Körbe geflochten wurden. Als in der Jungsteinzeit Pfahlbausiedlungen entstanden, wurden die Wände der Häuser geflochten und anschliessend mit Lehm und Stroh verkleidet. Das heutige Wort „Wand“ leitet sich deshalb von „winden“ (flechten) ab.In der Schweiz trägt der Beruf den Namen Korb- und Flechtwerkgestalter EFZ. Die Ausbildung dauert drei J . . . werden Sie Abonnent, um weiterzulesen.
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