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Das sagen Besucher über die Ornaris

Jedes Jahr trifft sich der Detailhandel zwei Mal an der Ornaris. Vom 12. bis am 14. Januar ist es in Zürich wieder so weit. Im Bereich „Cool Chic“ werden unter anderen die Marken Liliflo Sàrl, Qudo by Lizas, Gaële Girault, Aecollection, Studio Jiang und Veronica Antonucci Jewellery mit Vanto zum ersten Mal ihre Neuheiten präsentieren.

Zehn Ausstellerbereiche, Sonderschauen und vieles mehr: Die Ornaris ist der wichtigste Treffpunkt der Detailhandelsbranche. Die zahlreichen nationalen und internationalen Aussteller präsentieren Trends, Neuheiten und Design rund um Living, Dekor und Accessoires. Von vielversprechenden Nachwuchsdesignern über exklusive Neuheiten bis zu spannenden Schweizer Produkten: Die Messe ist für Facheinkäufer der ideale Ort, um sich einen Überblick über die Branche zu verschaffen und sich für die kommende Saison inspirieren zu lassen. Treue Ornaris-Besucher aus der Schmuck- und Uhrenbranche erzählen, weshalb ein Messebesuch für sie unverzichtbar ist:

Hans Müri wird noch bis Ende März in der Altstadt von Baden sein Goldschmiede-Atelier und Ladenlokal betreiben. Altershalber will er nachher den Ruhestand geniessen. „Ich habe die Ornaris oft besucht, besonders wegen den Farbsteinen“, sagt der 72-Jährige. Er habe an der Detailhandelsfachmesse besonders die interessanten Steinhändler geschätzt, die sehr vielseitige Ware im Angebot hatten, die sonst nicht so einfach zu kriegen war. „Ich habe zahlreiche schöne und spezielle Steine für meine Schmuckarbeiten dort gekauft“, so Müri.

Zu den Stammkundinnen der Ornaris gehört Regina Hofer, die in Bern, Thun und Burgdorf den Laden „Carré Schmuck und Schmuckes“ führt. Sie besucht die Messe seit 30 Jahren regelmässig und sagt dazu: „Für mich ist das vielseitige Angebot wichtig. Ich verkaufe neben Designer- und Modeschmuck auch Geschenkartikel und Accessoirs. An der Ornaris finde ich alles an einem Tag. Ich würde es begrüssen, wenn wieder mehr Designer mit frischen, spritzigen Ideen ausstellen würden. In der Schmuckabteilung besuche ich vorwiegend meine jahrelangen Lieferanten, bei denen ich immer wieder schöne Stücke antreffe. Der Markt ist kompakter geworden. Um nicht die gleichen Artikel anzubieten wie viele andere, besuche ich auch Messen im Ausland.“

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Ausgestellt an der Ornaris: Anhänger in hübschem Design.

Als die Verantwortlichen der Rüthy Goldschmiede in Bern den Lieferanten für das Verpackungsmaterial gewechselt haben, trafen sie sich mit den Leuten von Bijewa an der Ornaris. „Ich muss die Haptik von Verpackungsmaterial, Geschenkpapier und Bändern anfühlen können“, sagt Mitinhaberin und Goldschmiedin Alexandra Döme. An der Ornaris gefällt ihr, dass jeder, der ein Verkaufslokal hat, eine grosse Vielfalt an neuen Materialien im Bereich Verpackung, aber auch Dekorationsartikel und vieles mehr entdecken kann. Es könne gut sein, dass sie sich bei Bedarf wieder einmal auf der Detailhandelsmesse umsehen werde.

Goldschmied Walter Triulzi aus Altdorf /UR reist regelmässig an die Ornaris. „Dort kann ich alle Lieferanten an einem Tag kontaktieren, was viel effizienter ist, als wenn ich sie überall in der Schweiz besuchen müsste“, sagt er. Auch wenn er Geschäftspartner zu sich ins Atelier einlade, sei der Aufwand viel grösser. Er schätzt es auch, jedes Mal innovative Neuheiten und Trends entdecken zu können. Ebenfalls wichtig ist für ihn die Abteilung mit Dekomaterial für seine Schaufenster. „Silberschmuck selbst herzustellen, lohnt sich schon lange nicht mehr. Aber um in unserem kleinen Kanton möglichst viele verschiedene Geschmäcker und Portemonnaies bedienen zu können, will ich auch davon ein gutes Angebot haben“, sagt der Goldschmied. Man spüre zwar, dass die Ornaris kleiner geworden sei, doch das habe durchaus auch Vorteile, die Einkäufer müssten dadurch bei den Ausstellern weniger lang anstehen.

www.ornaris.ch

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