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„Ich bin ein Sommermensch“

In den vergangenen Jahren konnte die Inhorgenta Munich zulegen. Dafür gibt es wohl verschiedene Gründe. Einer davon heisst Stefanie Mändlein. Die Diplomkauffrau hat Anfang 2010 die Projektleitung der Schmuck-, Uhren- und Edelsteinmesse übernommen. Sie hat in Augsburg Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing, Unternehmensführung und Wirtschaftsspanisch studiert, reist fürs Leben gerne um die Welt und ist seit 14 Jahren in festen Händen.

Stil

Ich bin immer auf der Suche nach speziellen Kleidungsstücken, die man vorwiegend in kleineren, individuellen Boutiquen in den Nebengassen entdecken kann. Diese können klassisch elegant, aber auch mal sportlich oder casual chic sein. Ich bin definitiv nicht der 08/15-Anzugs-Typ, habe es lieber ein bisschen auffällig und farbig. Ich hülle mich nicht gerne in Schwarz. Da sind mir Rot-, Orange- oder Brauntöne lieber. In der Freizeit trage ich Hosen und Sneaker, wenn ich geschäftlich unterwegs bin, fühle ich mich in einem Kleid und Schuhen mit hohen Absätzen am wohlsten. Es ist mir wichtig, für jeden Anlass optimal gerüstet zu sein.

Lieblingsschmuckstück

Ich kombiniere gerne. Besondere Emotionen ruft in mir ein Erbstück hervor. Es handelt sich um einen Ring in Gelbgold mit Diamanten gefasst. Die Schmuckstücke stimme ich auf meine Bekleidung und die Art des Anlasses ab. Das heisst, dass ich zu einer Gala gerne mal etwas Klassisches trage aber es sonst auch durchaus modisch sein darf.

Ein Must-have

Jeder muss selber wissen, was ihm gut tut und ihn glücklich macht. Für mich ist beispielsweise „schön wohnen“ sehr wichtig. Ich wohne ausserhalb der Stadt im Grünen und bin schnell in der Natur, wo ich wunderbar joggen und wandern kann. Dies bringt mir den Ausgleich zu meinem anspruchsvollen Job. Das ist mein „Must-have“.

Leidenschaft

Unter diesem Begriff möchte ich zwei Themen zusammenfassen: Reisen und gut Essen. Ich bin definitiv ein Sommermensch. Schnee und Kälte sind nicht mein Ding. Zu meinen Lieblingsdestinationen gehören Mittel- und Südamerika. Ich habe ein Jahr lang in Chile gelebt. Aber auch alle anderen Kontinente interessieren mich. So verbrachte ich ebenfalls ein Jahr in Neuseeland. Es gibt kein Land, das ich nicht bereisen würde. Was gibt es Spannenderes als andere Lebensweisen, Denkensformen und fremde Kulturen kennenlernen zu dürfen? Ich sage immer: Reisen bildet. Ein wichtiger Faktor beim Reisen ist ja auch die fremde Küche. Ich probiere gerne Gerichte aus, die ich nicht kenne, und liebe qualitativ hochwertiges Essen, sei dies auswärts oder zu Hause. Die Lebensmittel müssen frisch zubereitet sein und wenn möglich aus der Region stammen. Es gibt kaum etwas, das ich nicht mag. Was mich aber bisher nicht zu überzeugen vermochte, sind Insekten wie Maden oder Ameisenhintern. Aber jeden Hype muss man ja auch nicht mitmachen.

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