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Prix Gaïa 2026

Am 17. September durften drei Persönlichkeiten aus der Uhrenbranche in La Chaux-de-Fonds einen Prix Gaïa entgegennehmen. Die Auszeichnung wird seit 1993 in drei Kategorien vergeben. Wer ist dieses Mal geehrt geworden?

Der Preis des Musée international d’horlogerie zeichnet jährlich Personen aus, die zur Bekanntmachung der Uhrmacherkunst beitragen oder im Laufe ihres Lebens beigetragen haben. Das kann auf dem Gebiet der Technologie und Mechanik sein, genauso aber auch im Bereich Geschichte oder in der Industrie. In diesen drei Kategorien wird der Preis jährlich verliehen. Die Gewinner werden von einer Jury aus bis zu 15 Personen gekürt; Grundlage sind die Einsendungen, die das MIH vor der Wahl auf Echtheit überprüft. Das sind die drei Preisträger:

Edmond Capt ist Preisträger in der Kategorie Handwerkskunst und Kreation – für seine unerschöpfliche kreative Kraft, für seine Fähigkeit, spezifische technische Herausforderungen der mechanischen Uhrmacherkunst zu meistern, und für die grosse industrielle Tragweite seiner zahlreichen Kaliber.

Gaetano Mileti ist Preisträger in der Kategorie Geschichte und Forschung – für seine Grundlagenforschung in der Zeit- und Frequenzmessung, für seine internationale Anerkennung und für seine Fähigkeit, mit den Aktivitäten seines Labors im Streben nach Präzision der Uhrmachertradition treu zu bleiben.

Jean-François Mojon ist Preisträger in der Kategorie Unternehmensgeist – für die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens Chronode, das in der Forschung, Entwicklung und Herstellung von Uhrwerken tätig ist und für zahlreiche Marken ausserordentliche Kreationen der Uhrmacherei hervorbringt.

Titelbild: Die Gaïa-Preise.

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