Seit Jahrhunderten sind sie Teil des ländlichen Lebens. Im Furtwanger Museum gibt es mehr als 150 Kuckucksuhren, die überwiegend dem traditionellen Bild entsprechen, das man im Kopf hat. Doch Ende des vergangenen Jahrhunderts wurde die Kuckucksuhr zum Spielball für Designer, die ihr einen neuen Anstrich verpassten.Seit wann es Kuckucksuhren gibt, ist nicht ganz klar. Verschiedene Quellen deuten aber auf das frühe 17. Jahrhundert hin. 1619 hat zum Beispiel der sächsische Kurfürst Johann Georg I. eine solche Uhr mit Kuckucksruf erhalten, wie das Inventarbuch der Dresdner Kunstkammer festhält: „Dazu ist ferner aufs neue eingekommen 1 Uhr mit einem Kuckuck“.[caption id="attach . . . werden Sie Abonnent, um weiterzulesen.
Loggen Sie sich bitte ein.
Falls Sie kein Goldor-Abonnement besitzen,
können Sie hier Abonnent werden.


