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Weitere konzeptionelle Anpassungen bei der Baselworld

 

Die Baselworld gilt als Aushängeschild der Messe Basel. Wie bekannt ist, musste die internationale Uhren- und Schmuckmesse dieses Jahr einen Ausstellerrückgang von rund 200 Marken hinnehmen, darunter auch Luxusuhren wie Ulysse Nardin oder Girard-Perregaux. Wie die Basler Zeitung (BAZ) schreibt, geht der Exodus weiter: Für die kommende Messe hätten sich auch Hermès, Dior und Louis Erard abgemeldet. Die Folgen der Veränderungen in der Branche werde sich noch stärker auf die Baselworld 2018 auswirken, als dies 2017 der Fall gewesen sei, warnt die MCH Group.

Die Messeleitung mit CEO René Kamm ist also gefordert. Bereits angekündigt wurde, dass die Messe um zwei Tage gekürzt und auf den Druck des dicken Messekatalogs verzichtet wird. Vor allem aber müssten die Kosten für die Aussteller gesenkt werden. Da die MCH Group aber schon durch die kürzere Messedauer weniger Einnahmen generieren werde, könne sie den Ausstellern bei den Mieten und anderen Dienstleistungen nur beschränkt entgegenkommen, schreibt die BAZ. Die Messeleitung wolle nun zumindest die Luxusmarken in der Halle 1.0 dadurch entlasten, dass sie ihre Stände nicht mehr jedes Jahr auf- und abbauen müssten. Somit könnten Bau- und Lagerkosten gespart werden. Wegen der Swissbau, die in den geraden Jahren jeweils im Januar alle Hallen der Messe Basel belegt, dürfen die Uhrenfirmen ihre Stände ebenfalls in den geraden Jahren stehen lassen.

Das Nachsehen bei dieser Lösung haben die Standbauer, die dadurch nur noch jedes zweite Jahr zum Einsatz kommen würden und die Lager trotzdem freihalten müssten auch wenn sie nur alle zwei Jahre benötigt würden.

Über die konkreten konzeptionellen Anpassungen, die für die Baselworld 2018 vorgenommen werden, will die Messeleitung im Oktober informieren.

 

 

 

 

 

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