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Mein Stil

Christoph Brack

Christoph Brack ist Goldschmied und Gemmologe GG GIA, hat sich in Geschäftsführung, Marketingplanung und Projektmanagement weitergebildet und arbeitet als Coach für Assessment und Teamentwicklung. Seit 2002 ist er Inhaber und Geschäftsführer der Brack & Gut AG in Winterthur. Der 50-Jährige engagiert sich seit Jahrzehnten für die Förderung des Goldschmiede-Nachwuchses. 2008 hat er die Kategorie Design an der Schweizer Goldschmiedemeisterschaft ins Leben gerufen. Zu seiner Familie gehören seine Frau Christine, die beiden Jugendlichen Vera und Luis sowie Hündin Fjora.

Stil Ich fühle mich in sportlich-légèrem, krawattenfreiem Outfit am wohlsten. Gerne trage ich italienische Hemden und Blazer, Jeans oder Chino-Hosen, hochwertige Schuhe (made in Switzerland oder Italien) und dazu eine mechanische Uhr. In den Bergen oder in der Werkstatt verlasse ich mich auf meine Tissot T-Touch.

Faszination Schmuck Ich trage selten Schmuck und besitze lediglich einen Sternsaphirring und zwei Paar Manschettenknöpfe. Mein Herz schlägt aber für das Goldschmiedehandwerk und die Designentwicklung. Individueller, alltagstauglicher Farbsteinschmuck und kleine Kollektionen mit charaktervollen Diamanten mag ich am liebsten.

Lieblingsstück Da kann ich leider nicht von einem Schmuckstück im eigentlichen Sinne sprechen. Es ist viel mehr unser Berna Alpenwagen mit Baujahr 1939. Diesen Reisebus haben wir zu unserer Familien-Ferienwohnung umgebaut. Wir sind damit schon ins Engadin, nach Sardinien, an die Ostsee, nach Holland, Frankreich und kürzlich nach Wales getuckert und haben das Familienleben genossen. Mit der Langsamkeit gibt man der Seele die Chance, mitzureisen.

Ein Must-have ist für mich eine gut ausgerüstete Werkstatt. Sie ist neben der Familie mein liebster Ort und gehört untrennbar zu unserem Alltag. Dort werden Holz und Metall verarbeitet, Bronze gegossen und Oldtimer auf Vordermann gebracht. Dazu habe ich mich in klassischer Polsterei, Damaszenerstahlschmieden, Holzrestauration und Metallguss weitergebildet. Altes Handwerk mit eigenen Ideen zu kombinieren, reizt mich ganz besonders. Ich kann mir gut vorstellen, in einer Wohnwerkstatt alt zu werden.

Leidenschaft  Dazu gehört bei mir die historische Mobilität, die ich gerne mit Familie und Freunden teile. So lieben es meine Tochter und ich, die beiden Haflinger eines Freundes vor die Kutsche zu spannen und über Land zu fahren. In der Garage warten noch ein Velosolex und eine alte Vespa auf die Restauration. Zudem bietet mir der Unterhaltsbedarf von ein paar Velos und Oldtimern, die zwischen 1910 und 1971 erbaut worden sind, eine gute Balance zwischen Berufs- und Familienalltag.

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